Meine Qualifikation

Viele Kolleginnen und Kollegen breiten an einer solchen Stelle eine beeindruckende Zahl von Seminaren, Workshops und Schulungen aus - manche haben sogar jahrelange Lehrgänge an mehr oder minder obskuren Instituten hinter sich. Dies ist in erster Linie eine Frage des zur Verfügung stehenden Geldes und der verfügbaren Zeit.

Ich bezeichne mich im Gegensatz dazu gern als Autodidakt - vor allem orientiere ich mich am Wesen der Hunde und deren Umgang miteinander. Dazu habe ich als Betreuer einer ständig wechselnden "Meute" mehr als genug Gelegenheit. Wie Hundeerziehung meiner Meinung nach NICHT stattfinden sollte , habe ich in jahrelanger Praxis auf Schutzhundeplätzen erlebt. Statt eines auf dem Platz "funktionierenden" Hundes wünsche ich mir einen Partner und zuverlässigen Begleiter in allen Lebenslagen. Meinen eigenen Weg beschritt ich unter dem Einfluss der Publikationen von Herrn Prof. Ekard Lind, dem ich für seine indirekte und unbewusste Hilfe nicht genug danken kann.

Schon immer habe ich sehr intensiv gelesen und behaupte, auch Fachbücher verstehen und  umsetzen zu können. Passende Videos tun ein übriges zum Verständnis dieser Bücher  und auch das eine oder andere Seminar habe ich besucht. Reger Austausch in Online-Foren bringt mich immer wieder mal auf neue Ideen und Wege und verhindert die Fixierung auf "eingeschliffene" Verfahrensweisen. Nicht zuletzt erhalte ich durch die Diskussionen mit Kunden und Vereinskollegen immer wieder neue Denkanstösse. 

Vor allem aber teste ich für  mich neues (und nachvollziehbares im Sinne einer humanen Hundeerziehung) immer an den eigenen Hunden aus - hierbei zeigt sich dann sehr schnell, was sinnvoll und vertretbar ist und was ich als Scharlatanerie abtun kann. 

Hunde können nicht über "Standards" erzogen werden. Natürlich gibt es einige Verhaltensweisen, die bei allen Vertretern von "Canis familiaris" gleich vorkommen - dennoch ist doch jeder einzelne Hund in seiner Art auch einzigARTig und hat deshalb das Recht auf individuelle Erziehung. Dies kann jedoch nicht in Kursen mit standardisierten Abläufen erfolgen, und auch für Einzelgespräche ist hierbei leider niemals genug Zeit.  

Das allerwichtigste Ziel beim Coaching ist für mich der Aufbau einer funktionierenden Kommunikation zwischen Mensch und Hund - damit beide sich verstehen! Danach erst können wir zur aktuellen und dauerhaften Problemlösung übergehen. Allerdings - meistens lösen sich die Probleme in Luft auf, wenn Hund und Mensch sich endlich verstehen!


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